Hund

WAS BEDEUTET LEBENSMITTELQUALITÄT BEI HUNDE- UND KATZENFUTTER

Definition:

Die Lebensmittelqualität bezeichnet den Zustand von Lebensmitteln. Abhängig ist die Lebensmittelqualität beispielsweise von der Frische oder den verwendeten Inhaltsstoffen in einem Lebensmittelprodukt. Die Lebensmittelqualität ergibt sich aus ganz unterschiedlichen Punkten. Jeder Mensch bewertet sie anders – für manche ist beispielsweise der Geschmack entscheidend, während andere Wert auf die Herkunft der Inhaltsstoffe legen.

Auch gibt es für die werbewirksame Kennzeichnung von Lebensmitteln Organisationen, die Standards festlegen und ihre Zertifikate nur an diejenigen Hersteller herausgeben, die diesen Standards gerecht werden.

Damit soll für den Verbraucher eine nachvollziehbare Messlatte für die Lebensmittelqualität geschaffen werden. Die Einhaltung von Mindestanforderungen in der Lebensmittelqualität, wird durch staatliche Vorgaben (z. B. Lebensmittelrecht, Leitsätze der Lebensmittelbuchkommission, EG-Güteklassen bzw. Handelsklassen) gesichert. Lebensmittelhersteller können außerdem durch freiwillige Maßnahmen eine bestimmte Lebensmittelqualität. sicherstellen (z. B. entsprechend der EG-Bioverordnung, Qualitätsmanagementsystem nach DIN ISO 9000ff., Qualitätszeichen wie CMA, integrierter Anbau, Demeter). Qualitätsmanagement-Systeme.

Fazit:

Nun die Messlatte für Lebensmittelqualität is subjektiv und kaum messbar. OK alles was unter Lebensmittelqualität läuft und auch wirbt, sollte zumindest für den Menschlichen Verzer geeignet sein, was aber nicht bedeutet das dies auch gut ist und für jeden akzeptabel.

Auch ist Lebensmittelqualität in Europa ganz Unterschiedlich geregelt . In Schweden oder Norwegen versteht man hier ganz was anderes wie bei uns.

Z.B. Norwegen und auch Schweden

Fernab von genmanipulierten Pflanzen oder Rinderwahn, denn Norwegen besitzt in Sachen Tiergesundheit Vorbildcharakter und setzt auf die Einhaltung strenger Richtlinien. Krankheiten wie Brucellose, Tollwut und BSE haben hier dank eines präventiven Schutzes der Nutztiere und der hohen hygienischen Standards keine Chance. Die Landwirte, fast ausschließlich Familienbetriebe, arbeiten nach ökologischen Grundsätzen. Massentierhaltung und schlechte Lebensbedingungen sind den Norwegern fremd. Wachstumshormone und Antibiotika in der Aufzucht sind untersagt. Der gesamte Prozess der Verarbeitung findet unter den gleichen, strengen Bedingungen wie die Produktion von Lebensmitteln statt.

In Deutschland

Leider muss man sagen das dies bei uns in Deutschland nicht so abläuft. Theoretisch ist z.B. die Antibiotika Vergabe bei Mastbetrieben nicht ein Einzelfall sondern die Regel. Gilt naturlich auch für Produkte die nicht im Hunde oder Katzenfutter landen, sondern meist bei uns auf den Tellern, wenn man bei Discounter (aber nicht nur dort) kauft. Qualität hat seinen Preis und daher kann ein hochwertiges Nassfutter nicht 39ct kosten!

Natürlich gibt es auch hochwertige Hersteller von Hundefutter in Deutschland Man muss nur Wert darauf legen, das diese eben nicht Fleisch aus Mastbetrieben bekommen, sondern von lokalen Erzeugern in der Umgebung des Herstellers oder ggf. Bio Zertifiziert sind.

Tierische Nebenerzeugniss und die Bedeutung

„Tierische Nebenerzeugnisse“ ist eine sogenannte Gruppenbezeichnung gemäß Futtermittelrecht, unter der tierische Rohstoffe in der Deklaration zusammengefasst werden. Es kann sich dabei um ganz unterschiedliche Nebenprodukte der Schlachtung handeln, wie z.B. Leber, Niere, Herz, Lunge, Teile des Verdauungstraktes oder Harnblase und Euter, Hufe, Knochen etc. Je nach Kulturkreis mag es befremdlich erscheinen, sich diese Produkte als Lebensmittel vorzustellen, für Hunde und Katzen sind sie jedoch einige Teile hiervon äußerst schmackhaft und von hohem Nährwert.

Die Betonung liegt auf 'einige Teile'. Einige Teile, wie Leber, Niere, Herz(reines Muskelfleisch!) Lunge, Euter und noch ein paar andere Teile sind absolut OK und werden ja auch teilweise von uns Menschen selber gegessen (Herz, Leber Lunge).

Das andere was jedoch gerne verschwiegen wird ist, das diese tierischen Nebenerzeugnisse nicht zwingend aus dem selben Produkt bestehen müssen wie ggf auf der Packung steht.

Z.B. Von einem Großen Hersteller, der wohl im jeden Supermarkt zu finden ist

Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, 51% (u.a. 31% 3 Sorten Geflügel vom Huhn, Truthahn und Ente; 20% Nebenerzeugnisse).

oder

Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (40%, u.a. 4% Rind, 4% Lamm und 4% Huhn). Getreide, pflanzliche Nebenerzeugnisse (0.5% getrocknete Rübenschnitzel), Öle und Fette (0.5% Sonnenblumenöl), pflanzliche Eiweissextrakte, Mineralstoffe.

Nun kann z.B 20% 28% Nebenerzeugnisse auch vom Schwein, Rind, Fisch oder sonstiges sein!

Persönlich erwarte ich, wenn auf der Packung steht mit Rind oder wie oben mit 3 Sorten Fleisch, das alles aus den aufgedruckten Produkte besteht.

Tja weit gefehlt.  Rein rechtlich reichen 4% von jedem aufgedruckt Fleisch im Produkt um damit werben zu dürfen. Also von 40%  Fleisch und tiereische Nebenprodukte sind defakt nur 12% wirklich deklariert und der Rest kann alles sein. Das selbe gilt für Öle und Fette. Wenn nicht ausdrücklich z.B. als Geflügelfett/Öl deklariert, kann es alles sein?

Der Unterschied der Premium Marken

Hier wird Wert darauf gelegt das alle tiereischen Nebenerzeugnisse auch von den deklarierten Fleischsorten kommt. Bei Nassfutter ist der Fleichanteil zwischen 70-95% bei einem Menue und ohne minderwertige tierische Nebenerzeugnisse. Natürlich werden auch Herz, Niere, Leber, Mägen verwendet, da diese sehr viel lebenswichtige Nährstoffe beinhalten. Muskelfleisch ist in der Regel im Bereich von 40-60%